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Wohnen und Arbeit.  

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 Ingo
(@ingo)
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Beigetreten:vor 8 Monaten 
Beiträge: 1
30/09/2017 1:41 am  

Ein großartiger Film mit hohem Unterhaltungs- und Informationswert, wir haben gelacht und haben viel über die historische Entwicklung. Wir kommen aus dem Ruhrgebiet, wo - wie in vielen Regionen unseres "Kantons" Nordrhein-Westfalen - es schwer ist, bezahlbaren Wohnrsum in der Stadt zu finden. Zugleich ist das Wegbrechen der indudtriellen Erwerbsarbeit in Kohle und Stahl bei uns ein Riesenproblem gewesen.
Diesen "Strukturwandel" dokumentiert meine Frau Brigitte Schweingruber in der gleichnamigen Ausstellung in der Photobastei in Zürich: Kohleminen wurden zum UNESCO Weltkulturerbe, Eisenhütten zu Freizeitparks, auf Abraumhalden stehen heute Indoor-Skihallen. Aber trotz aller Bemühungen bleibt die hohe strukturelle Arbeitslodigkeit im "Revier" ein Problem.
Da hätte mich auch interessiert: wo arbeiten z.B. die Leute aus der "vertikalen Favela" und wie verdienen die anderen Bewohner der Gated Communities von Sao Paolo ihr Geld? Wenn man aus dem Ruhrgebiet kommt, ist das immer eine ernste Frage: Woher kommt die Kohl, die Asche, der Zaster, der Kies?
An dieser Stelle fand ich die Darstellung der Müllsammler sehr aufschlussreich.
Auch der Zusammenhang zwischen Gentryfizierung und kapitalgedeckter Altersvorsorge ist nicht bei mir auf dem Schirm gewesen. Da frage ich mich natürlich, ob die seit Jahren anhaltende Politik des billigen Geldes in Deutschland nicht ganz ähnlich - durch Geldanlage in Betongold durch institutionelle Anleger - zur Verknappung bezahlbaren Wohnraums substantiell beträgt! Danke für diesen Denkanstoß ...


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